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Wieso Adressen kaufen? Machen wir doch ein Gewinnspiel!

Dass Unternehmen zur Neukundengewinnung Adressen kaufen, ist eine gängige, aber auch eine sehr kostenintensive Methode. Häufig werden zudem Preisausschreiben und Gewinnspiele als Werbemaßnahme genutzt, um die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich zu ziehen. Doch der eigentliche Grund für Unternehmen ist dabei, die Adressen neuer Kunden zu gewinnen. „Wieso Adressen kaufen? Machen wir doch ein Gewinnspiel“ – so mag man sich da in mancher Vorstandsetage denken. Um nicht mit dem Gesetz in Konflikt oder ins Visier der Verbraucherschützer zu geraten, müssen Unternehmen bei dieser Form der Kundengewinnung aber wichtige Punkte beachten.

Die Teilnahme an einem Gewinnspiel genehmigt nicht gleichzeitig die Nutzung der erhaltenen Daten

Unternehmen, die sich entschließen ein Gewinnspiel zu veranstalten, müssen darauf achten, keine unsachliche Einflussnahme auf die Entscheidungsfreiheit der Teilnehmer auszuüben. Das heißt, dass es nicht zwangsläufig genehmigt ist, die Teilnahme an einem Gewinnspiel mit der Nutzung der erhaltenen Kundendaten zu verbinden. Dieses muss der Veranstalter des Gewinnspiels klar voneinander trennen und auch kenntlich machen. Gleiches gilt für den Erhalt eines Newsletters. Der Kunde muss die Möglichkeit haben frei zu entscheiden, ob er diesen erhalten möchte.

Ein Gewinnspiel muss kostenfrei und klar als solches gekennzeichnet sein

Die Teilnahme an einem Gewinnspiel muss laut Gesetzgeber immer kostenfrei sein. Veranstalter kostenpflichtiger Gewinnspiele müssen sich diese bei der zuständigen Behörde genehmigen lassen. Hierzu zählt auch der kostenpflichtige Anruf bei einer Telefon-Hotline. Die Portokosten für eine Teilnahmekarte zählen allerdings nicht dazu. Des Weiteren müssen die Teilnahmebedingungen detailliert aufgeführt werden, klar und eindeutig sein.

Ein schöner Preis in einem Gewinnspiel ist meist günstiger

Wenn Unternehmen Adressen kaufen, dann ist das sicher eine Methode, die Zeit und die Auswertung der erhaltenen Daten erspart. Allerdings sind gekaufte Adressen teuer und die Zielgruppe wird oft nicht erreicht. Zudem genehmigt der Gesetzgeber den Veranstaltern von Gewinnspielen, dass sie nicht verpflichtet sind, den Wert der ausgeschütteten Gewinne zu benennen. Unternehmen die Adressen kaufen möchten, um diese für SMS-, MMS- oder E-Mail-Kampagnen zu nutzen, sollten sich unbedingt an die gesetzlichen Bestimmungen halten.

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