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Die richtige Fotoausrüstung für Fotowettbewerbe

Fotowettbewerbe sind für die Teilnehmer eine Möglichkeit, ihre Kreativität unter Beweis zu stellen und sich einen Namen zu machen. Schon mancher bekannte Fotograf begann seine Karriere über einen Wettbewerb und die damit verbundenen Veröffentlichungen.

Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme ist, die damit verbundenen Bedingungen gewissenhaft einzuhalten. Das tollste Foto hat keine Chance auf eine Annahme zum Wettbewerb, wenn Sie das Thema verfehlt haben oder Ihre Bilder nicht das geforderte Format einhalten.

Welche Kamera ist sinnvoll?

Grundsätzlich brauchen Sie für Fotowettbewerbe keine besondere Ausrüstung. Wenn Sie jedoch regelmäßig an Wettbewerben teilnehmen möchten, empfiehlt sich die Verwendung einer Systemkamera mit der Möglichkeit, Objektive mit verschiedenen Brennweiten vom Super-Weitwinkel bis zum Extrem-Teleobjektiv zu verwenden. Eine kleine Entscheidungshilfe finden Sie unter focus.de.

Systemkameras lassen sich vor allem durch die Größe des bildgebenden Sensors unterscheiden. In Vollformatkameras ist dieser so groß wie das Negativformat des Kleinbildfilms, also 24 x 36 mm. Allerdings sind solche Kameras ziemlich teuer, relativ schwer und verlangen nach erstklassigen Objektiven. Verbreitet sind auch Kameras mit Sensoren im APS-C- (um 23 x 15 mm) oder im Four-Thirds-Format (17,3 x 13 mm).

Welches Objektiv wofür?

Für die meisten Systemkameras gibt es ein großes Angebot verschiedener Objektive. Makroobjektive ermöglichen Großaufnahmen oder den Blick auf Details, lichtstarke Porträtbrennweiten erlauben das interessante Spiel mit Schärfe und Unschärfe. Landschaftsfotografen werden in der Regel zu einem Zoomobjektiv mit kleinerer Brennweite greifen, etwa im Bereich 24-70 mm. Wenn Sie dagegen Tiere in freier Wildbahn fotografieren wollen oder auf dem Fußballplatz von der Seitenlinie aus packende Zweikämpfe ins Bild setzen wollen, kann die Brennweite gar nicht lang genug sein.

Ergänzen sollten Sie Ihre Ausrüstung für Fotowettbewerbe mit einem stabilen Stativ. Nur wirklich scharfe Fotos haben bei Wettbewerben eine Chance. Achten Sie auf ein leicht bedienbares Schnellwechselsystem, mit dem Sie die Kamera schnell auf dem Dreibein montieren können. Im Zeitalter der digitalen Fotografie ist die Liste der wichtigen Filter erfreulich kurz geworden. Empfehlenswert sind Grauverlaufsfilter, am besten in verschiedenen Stärken, um unterschiedliche Helligkeiten im Bild auszugleichen. Ein Polarisationsfilter kann für intensivere Farben sorgen und dient auch zum Entspiegeln nicht-metallischer Oberflächen (z.B. Wasseroberflächen).

Wo können Sie teilnehmen?

Fotowettbewerbe werden von fast allen regelmäßig erscheinenden Fotozeitschriften im In- und Ausland ausgeschrieben. Eine Internet-Suche nach „Fotowettbewerbe“ bietet eine lange Trefferliste. Darunter sind eine Reihe von regelmäßig ausgetragenen Wettbewerben, etwa von Kodak oder Cewe. Dotiert sind solche Wettbewerbe sehr unterschiedlich, auch die Anforderungen und Themen variieren erheblich. Häufig werden Siegerbilder der Vorjahre gezeigt, die Ihnen einen Hinweis geben, welche Fotos hier gefragt sein könnten. Auch die Fotozeitschrift „Fotographie“ bietet regelmäßig Leser-Wettbewerbe an. Für diese sollten Sie aber schon über grundsätzliche Erfahrung verfügen.

Bei der Vielzahl an Teilnehmern und Fotowettbewerben ist es sehr schwierig, sich gegen die große Konkurrenz durchzusetzen. Als Alternative oder Ergänzung können Sie zur Erinnerung einen Fotokalender mit eigenen Bildern bei photodose.de bestellen oder ihre besten Wettbewerbsbilder rahmen lassen und an die Wand hängen. Dann haben Sie die Möglichkeit, Ihre kreativen Werke mit anderen Menschen zu teilen, auch, wenn es vielleicht mit einem Gewinn bei einem Fotowettbewerb nicht geklappt hat.

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