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Das geregelte Glück: Der Glücksspiel Staatsvertrag

„Jeder ist seines Glückes Schmied“: Diese Aussage gilt beim Glücksspiel nur bedingt. Denn bei einem Glücksspiel sind Verlauf und Ausgang vor allem durch Zufall bestimmt. Der Spieler hat keinen maßgeblichen Einfluss darauf, wie das Spiel voranschreitet. Wenn Sie sich also beim Roulette für eine Zahl entscheiden, dann müssen Sie sich komplett auf den Zufall verlassen, um als Gewinner hervorzugehen. Die Regeln für Glücksspiele sind im Glücksspiel Staatsvertrag verankert. Generell wird unterschieden zwischen legalem und illegalem Glücksspiel. Zu den illegalen Glücksspielen gehören beispielsweise Sportwetten durch private Anbieter. Es ist nicht erlaubt, Sportwetten bei einem Anbietet abzuschließen, der das Glücksspiel nicht behördlich gemeldet hat. Ebenso verhält es sich mit Spielautomaten, die nicht gemeldet sind.

Die klassischen Glücksspiele

Der bekannteste Klassiker im Bereich der Glücksspiele ist Poker. Aber auch Roulette ist aus der Welt der Glücksspiele ein Klassiker. Angeboten werden solche Spiele meist direkt im Casino oder auch in kleinen Bars und Pubs. Ein weiterer bekannter Klassiker ist das Lotto. Hierbei wählen Sie einfach eine bestimmte Anzahl an Zahlen aus und können dann bei einer Ziehung Ihrer Zahlen verschieden hohe Beträge gewinnen. Auch Lottoanbieter müssen sich an den Glücksspiel Staatsvertrag halten.

Gewinnspiele von Unternehmen

Glück brauchen Sie auch, wenn Sie bei einem der Gewinnspiele mitmachen, die von Unternehmen angeboten werden. Allerdings werden diese Spiele nicht als Glücksspiele bezeichnet. Ein Glücksspiel setzt immer auch einen Einsatz voraus. Bei Gewinnspielen von Unternehmen können Sie dagegen ohne finanziellen Einsatz kostenlose Produkte gewinnen. Als Gegenleistung kommen die Unternehmer meist in den Besitz von Daten und Adressen.

Der Glücksspiel Staatsvertrag

Glücksspiel kann süchtig machen – daher wurde dieser Staatsvertrag ins Leben gerufen. Der Glücksspiel Staatsvertrag gilt für alle 16 Bundesländer in Deutschland. Bei dem Abschluss vom Glücksspiel Staatsvertrag ging es vor allem darum, einer Spielsucht effektiv entgegen zu wirken. Inkraftgetreten ist der Glücksspiel Staatsvertrag am 1. Januar 2008. Er enthält ausschließlich Vorgaben für das staatliche Glücksspielmonopol. Wer es ganz genau wissen will, findet hier die kompletten Inhalte.  Gewerbliche Glücksspielautomaten bleiben unberührt. Das führte in der Folge auch zu kritische Stimmen zum Glücksspiel Staatsvertrag.

Dennoch wird inzwischen von behördlicher Seite viel getan, um der Glücksspielsucht entgegen zu wirken, wie z.B. Kampagen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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